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Leserbrief von Veronika Meyer-Zietz von Eurodog an die Mallorcazeitung im April 2005
Zu Ihrem Beitrag von K.Lehmkuhl "Tod im Tierheim" ist festzustellen, dass gültiges Gesetz in Deutschland auch herrschte als Nazis Millionen andersrassige oder behinderter Menschen ermordeten. Hier jetzt ist es gesetzlich erlaubt, Millionen Hunde sinnlos aus Profitgier zu züchten um sie dann massenhaft zu umzubringen. Es ist zu hoffen, dass künftig Gesetze in zivilisierten Kulturen auch das grausame Töten unschuldiger Tiere verbieten. Solange die unkontrollierte Vermehrung der Tiere auf Mallorca weitergeht, kann Son Reus seine angestrebte Funktion als Tierheim nicht durchführen und dient traurigerweise als Entsorungsstation für Tiere, ein trostloses Gefängnis mit Todesstrafe. Verantwortlich dafür ist die Gleichgültigkeit der Bevölkerung, die Inselregierung und Stadtverwaltung.. Die versuchten Massnahmen sind wirkungslos weil den Anzeigen wegen Tierquälerei und Aussetzen der Tiere überhaupt nicht nachgegangen wird. Wenn der Eigentümer mittels Chip festgestellt und verständigt ist,und seinen Hund nicht abholt , ist bewiesen dass das Tier ausgesetzt wurde. Längst wäre es eine Abschreckung wenn das gesetzlich verbotene Aussetzen der Tiere streng bestraft würde. Im Gegensatz zu Barcelona macht man sich auf Mallorca nicht die Mühe.. Jeder kann straflos sein Tier auf jegliche Art entsorgen wie Müll , mit oder ohne Chip. Hunde mit Chip deren Besitzer nicht ausfindig gemacht wird, müssen zum Teil bis zu 8 Monaten in den Todeszellen Son Reus aushalten ohne Zuwendung, ohne Bewegung, auf nassem Beton und bestenfalls einem Holzbrett zum liegen - bis sie getötet sind, falls sie niemand dann adoptiert. Wirkungsvoll wäre die in andern Ländern bewährte Hundesteuer mit strengen Kontrollen auf Einhaltung der Gesetze durch Polizei und Gemeinden. Örtliche Perreras müssten Tierschützern unterstellt und unterstützt sein zwecks Vermittlung der wenigen Hunde die es dann noch gäbe. Die momentane Endlösung ,dass jetzt alle Perreras ihr Fundtiere nach Son Reus verfrachten ,erinnert einmal mehr an die Transporte in die Kz Lager- Lebewesen in Not , Angst , Trauer und Verzweifling sind es alle. Was Menschen Tieren antun ist genauso verabscheuungswürdig. Aufrütteln der öffentlichen Meinung ist ein wichtiger Beitrag zu Besserung, deshalb danke dass Sie sich diesem Thema annehmen. Veronika Meyer-Zietz |
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‘Unser’ Artikel im El Aviso: www.el-aviso.com April 2005: |
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Tierleben retten! Euren Artikel über das Tierübel auf Mallorca fand ich spitzenklasse. Wir haben hier auch letztes Jahr einen Verein gegründet: http://firstaidanimales. mallorca.com, um in unserer Gegend Felantix, Cala d´Or, Santanyi soviele Tierleben wie möglich zu retten. Mittlerweile haben wir das Rathaus Felanitx soweit, dass sie kooperieren und sogar die Hunde, die wir aus der Perrera in Felantix holen, subventionieren. Am Anfang mussten wir für jeden Hund, den wir geholt haben, 55 Euro bezahlen für die Tollwutimpfung und einen Chip. (...) Durch unser Notfallhandy werden wir nun dauernd angerufen, um Hunde von Mallorquinern abzuholen, weil sie die Tiere nicht mehr wollen. Ausserdem werden wir immer benachrichtigt, wenn ein Tier überfahren wurde, aber noch lebend am Strassenrand liegt. Unserer Meinung nach ist das Hauptproblem von allem, dass die Tiere nicht kastriert oder sterilisiert werden. Das Ganze Elend muss, glaube ich, europaweit noch mehr publik gemacht werden, um dem Tourismus zu schaden. Es ist ja genau so, wie Ihr erwähnt, dass alles eine Sache des Geldes ist! Wir stehen gerne für mehr Infos zur Verfügung und hoffen, dass irgendwann die Aufklärung ankommt Silke Kraus First Aid Animales Mallorca Email: silkechispa@yahoo.de |
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‘Ein Artikel über ‘Son Reus’ aus dem Internet
3.300 Hunde und Katzen wurden im Jahre 2004 alleine in Palma getötet. Amtlich ist diese Zahl nun in der Zeitung El Munde,
24.1.2005, bestätigt worden. Sie betrifft demnach nur das Zentrum SON REUS bei Palma. Rund 2.000 Tiere wurden in den Straßen Palmas im Jahre 2004 streunend aufgegriffen. Nur jedes dritte Tier hatte einen micro-chip. Die
geringere Anzahl der abgegebenen Katzen begründet Son Reus damit, dass es viel schwieriger sei, streunende Katzen zu ergreifen.Wie man von behördlicher Seite bekannt gibt, will man mit den Aufklärungskampagnen konsequent
fortfahren. SON REUS bleibt also weiter im Gespräch und in der Kritik. |
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FIRST AID ANIMALES MALLORCA, |
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